Stellenanzeige im Handwerk schreiben
Aufbau und Formulierung, die bei Fachkräften und Azubis tatsächlich ankommen.
Eine gute Stellenanzeige ist der wichtigste Baustein einer Karriereseite. Die beste Google-Jobs-Einbindung nützt wenig, wenn der Anzeigentext austauschbar klingt oder wichtige Angaben fehlt.
Aufbau, der sich bewährt hat
- Stellentitel klar benennen. „Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)" statt kreativer Eigenkreationen, die niemand sucht.
- Arbeitsort und Einsatzgebiet. Bewerber wollen wissen, wie weit der Arbeitsweg ist, bevor sie weiterlesen.
- Aufgaben in wenigen, konkreten Punkten. Was macht man im Alltag, nicht nur „vielseitige Tätigkeiten".
- Anforderungen realistisch halten. Wer zu viel verlangt, schreckt genau die Fachkräfte ab, die eigentlich passen würden.
- Gehaltsrahmen nennen. Eine ungefähre Spanne schafft Vertrauen und spart beiden Seiten Zeit – siehe auch Entgelttransparenz bei Stellenanzeigen.
- Ein klarer, niedrigschwelliger Bewerbungsweg. Kurzbewerbung vom Smartphone statt Pflicht-Lebenslauf und Anschreiben.
Rechtliche Grundregeln (keine Rechtsberatung)
Stellenanzeigen müssen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) neutral formuliert sein: geschlechtsneutral (m/w/d), ohne Altersangaben wie „junges Team" als Anforderung, ohne Ausschluss nach Herkunft oder Religion. Für konkrete Formulierungen sollte im Zweifel eine Rechtsberatung hinzugezogen werden.
Wer die Texte schreibt
In unseren Paketen ist die Texterstellung für Karriere- und Stellenseiten enthalten, weil gute Formulierung den größten Einfluss auf die Bewerbungszahl hat. Details zum Leistungsumfang stehen auf der Startseite.